Medienliste

Jesus wird geboren
Kamishibai , 2017 140313

Auf der Erzählschiene spielen und erzählen die Kinder heute die biblische Geschichte von der Geburt Jesu. Dazu bietet dieses Figuren- und Geschichtenset: Ausschneidebogen mit von Gabi Scherzer fertig gestalteten Figuren zum direkten Einsatz und Bogen mit Umrisszeichnungen für das eigene kreative Gestalten. Außerdem: ein umfangreiches Begleitheft mit fotografischen Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Gestalten der Figuren, eine Erzählvorlage mit Regieanweisungen, methodische Hinweise zur Erzählschiene, pädagogische Anmerkungen zur Geschichte und weiterführende Angebote für Kita, Grundschule oder Gemeindegruppe.
 
Herr ist mein Hirte, Der
Kamishibai , 2017 140311

Auf der Erzählschiene spielen und erzählen die Kinder heute den Psalm 23, "Der Herr ist mein Hirte". Dazu bietet dieses Figuren- und Geschichtenset: Ausschneidebogen mit von Gabi Scherzer fertig gestalteten Figuren zum direkten Einsatz und Bogen mit Umrisszeichnungen für das eigene kreative Gestalten. Außerdem: ein umfangreiches Begleitheft mit fotografischen Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Gestalten der Figuren, eine Erzählvorlage mit Regieanweisungen, methodische Hinweise zur Erzählschiene, pädagogische Anmerkungen zur Geschichte und weiterführende Angebote für Kita, Grundschule oder Gemeindegruppe.
 
Kartoffelkönig
Kamishibai , 2017 140312

Ausgerechnet die größte aller Kartoffeln entwischt aus Omas Keller und rollt in den Wald. Dort begegnet der Kartoffelkönig einem Igel, einem Wildschwein, einem Hasen und einer Hexe. Doch alle wollen ihn einfach nur fressen. "Nein!", ruft er dann und rollt - eins, zwei, drei - munter davon. Am Ende trifft er auf zwei hungrige Kinder und lässt sich als Reibekuchen zubereiten ... Das Figuren- und Geschichtenset für die Erzählschiene bietet: Ausschneidebogen mit von Gabi Scherzer fertig gestalteten Figuren zum direkten Einsatz und Bogen mit Umrisszeichnungen für das eigene kreative Gestalten. Außerdem: ein umfangreiches Begleitheft mit fotografischen Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Gestalten der Figuren, eine Erzählvorlage mit Regieanweisungen, methodische Hinweise zur Erzählschiene, pädagogische Anmerkungen zur Geschichte und weiterführende Angebote für Krippe, Eltern-Kind-Gruppe und Kita.
 
Legende vom Heiligen Martin, Die
Kamishibai 14, 2017 140241

Wer war der heilige Nikolaus? Lebendig und eindrücklich erzählt Pater Anselm Grün die bekanntesten Legenden, die sich um das spannende Leben des heiligen Nikolaus ranken: von den drei Goldklumpen, dem Kornwunder von Myra, der Rettung der Seeleute und des vermeintlich ertrunkenen Sohnes.
 
schaurige Schusch, Der
Kamishibai 13, 2017 140243

Huhn, Gams, Hirsch, Murmeltier und Partyhase sind entsetzt: Der schaurige Schusch wird ihr neuer Nachbar. Groß wie ein Getränkeautomat, zottelig und böse soll er sein. Zu seiner Einweihungsparty traut sich nur der Partyhase. Die anderen warten stundenlang ängstlich vor Schuschs Haustür. Wo bleibt der Partyhase nur? Was hat der schaurige Schusch bloß mit ihm angestellt? .. Eine unwiderstehlich komische Bildfolge für das Erzähltheater Kamishibai über Vorurteile, heimliche Sehnsüchte und Mut.
 
Tannenbäumchen, Das
Kamishibai 12, 2017 140244

Es war einmal ein großer Garten, in dem eine Menge schöner Bäume standen: Obstbäume, Eichen, Linden, Buchen .. und ein kleines Tannenbäumchen. Die großen Bäume machten sich über das Tännlein lustig. Doch eines Nachts sprach ein Engel zum Bäumchen: "Warte nur, bis der Winter kommt. Denn dann werden alle Bäume kahl und ohne Blätter sein. Und du wirst dann geschmückt und der schönste Baum sein, und die Kinder werden dich lieber haben als alle anderen Bäume auf der Welt". Ein Wintermärchen von Luise Büchner (1821-1877).
 
Weihachtsgeschichte, Die
Kamishibai 14, 2017 140245

Die Weihnachtsgeschichte nach Lukas und Matthäus ist wohl die bekannteste Erzählung der christlichen Literatur. Mit Einfühlungsvermögen erzählt Anselm Grün u. a. von der Verkündigung des Engels, der Geburt Jesu in Bethlehem und von der Flucht nach Ägypten. Giuliano Ferris stimmungsvolle Illustrationen jetzt auch als Bildkarten fürs Erzähltheater Kamishibai!
 
Wie der Apfel wächst
Von der Blüte bis zur Frucht
Kamishibai 13, 2017 140246

Florian ist zu Besuch auf dem Land. Von Oma wünscht er sich einen leckeren Apfelkuchen. Kurzerhand radelt er mit Opa zum Obsthof. Bei der Obstplantage angekommen, staunt Florian nicht schlecht: So viele appetitliche Äpfel an den Bäumen! Opa erklärt ihm alles: die Obstblüte und die Bestäubung durch die Bienen, die Ernte, die Lagerung und wie die Äpfel in den Supermarkt kommen. Eingebettet in eine Rahmengeschichte, entfaltet sich Bild für Bild spannendes Sachwissen für Vier- bis Achtjährige. Zwölf DIN-A3-Bildkarten mit kindgerechten Sachzeichnungen zum Verstehen und Erleben. Mit Textvorlage für das Erzählen im Kamishibai.
 
Nikolaus
Kamishibai 11, 2017 140247

Lieber, guter Nikolaus, komm doch auch in unser Haus! In dieser neuen Bildfolge für das Erzähltheater Kamishibai erfahren Kinder ab zwei Jahren, wer der gute Bischof Nikolaus vor langer Zeit war. Wir sagen "Danke, lieber Nikolaus!", denn wir können darauf vertrauen, dass er uns mit seinen leckeren Gaben zu Hause oder im Kindergarten besucht. Die Reihe "Mit dem Erzähltheater durch das Kirchenjahr" zeigt schon Kindern ab zwei Jahren, was wir an verschiedenen Festen des Jahres feiern.
 
Alle Tiere nah und fern wollen gern zum Weihnachtsstern
Kamishibai 16, 2017 140239

Adventskalender mit einer klassischen "Auf dem Weg zur Krippe"-Reihengeschichte in Versform.
Eines Nachts entdecken die Hirten einen besonders hellen Stern am Himmel. Sie treiben ihre zehn Schafe zusammen und brechen zu dem Ort auf, über dem der Stern strahlt. Auch ein Hund gesellt sich dazu und am nächsten Tag ein Spatz. Schließlich wandert auch der Igel mit .. Könnt Ihr sagen, wie viele Tiere sich auf den Weg zur Krippe gemacht haben? Eine stimmungsvolle Geschichte für jeden Kita-Tag im Advent in Versform und in 15 Kamishibai-Bildern, die zum Mitzählen, Mitsprechen, Entdecken und Basteln einlädt. Zahlenraum 10-20.
 
Erntedank
Kamishibai 11, 2017 140240

Von den Jahreszeiten, den Gaben der Natur und den Bräuchen zum Erntedankfest. In dieser neuen Bildfolge für das Erzähltheater Kamishibai erleben Kinder ab zwei Jahren, was alles in der Natur passieren muss und wie viel Arbeit geleistet werden muss, bis unser Essen auf dem Tisch steht. Wir sagen Danke: Gott und allen, die dazu beitragen, dass wir jeden Tag gut und genug zu essen haben.
 

Kamishibai 14, 2017

Wer war der heilige Martin? Und was feiern wir jedes Jahr am 11. November? Hier wird das Leben des heiligen Martin lebendig erzählt: davon, wie er seinen Mantel mit einem Bettler teilte und so zum Gespött seiner Mitsoldaten wurde, wie er Christ und sogar Bischof wurde und warum er bis heute als leuchtendes Beispiel für Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft gilt.
 
Faszination Glaube: Buddhismus
Die Shwedagon Pagode in Yangon
Online-didaktisches Video 44 Min., 2005 5553482

Die vierteilige Reihe stellt anhand exemplarischer Gotteshäuser oder Tempel und Gläubiger die Riten und Traditionen der entsprechenden Religion vor und lotet auch deren Verhältnis zur modernen Gesellschaft aus. Buddhismus: "Wie der Ozean nur einen Geschmack hat, den des Salzes, so ist die Lehre Buddhas nur von einem Geschmack durchdrungen, der Erlösung des Einzelnen vom Leid der Welt." Mit dieser Anlehnung an ein berühmtes Buddha-Zitat versucht der Kommentar gleich zu Beginn der Dokumentation zu skizzieren, worum es dem Buddhismus im Wesentlichen geht. Dabei wird, ganz dem Format der Reihe "Faszination Glaube" folgend, nicht der Versuch unternommen, den Buddhismus systematisch-theologisch oder historisch-chronologisch darzustellen, sondern geografisch und biografisch punktuell: Es geht um das Leben in und um die Shwedagon Pagode, dem wichtigsten Heiligtum der Buddhisten in Birma.
 
Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen
Weltgebetstag 2013 Frankreich
CD-Rom , 2012 061055

Warme Farben – viele verschiedene Formen, die Gestalten erahnen lassen – eine spannende Bewegung zwischen den Rot- und Grautönen... so kommt uns das Titelbild „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“ entgegen.


Die Mitglieder des Französischen Weltgebetstagskomitees haben sich für dieses ausdrucksvolle Bild der Künstlerin Anne-Lise Hammann Jeannot entschieden, weil es zur Grundfrage ihres Gottesdienstes passt: Wie kann jede und jeder einzelne von uns zu einer Kultur des Willkommens beitragen? Wie wertschätzt eine Aufnahmegesellschaft, was Menschen aus einem anderen Land, einer anderen Kultur mitbringen? Wie können Fremdheitserfahrungen immer wieder neu umgewandelt werden in die Erfahrung, wahrgenommen, respektiert und willkommen zu sein?
Der Gottesdienst der Frauen aus Frankreich liefert dazu biblische Impulse (Mt25,31-40; Lev9,2.33-37, Off21,3-4) und Frauen teilen gute und schwierige Erfahrungen ihrer Zuwanderungsgeschichte mit uns.
 
Globales lernen
über Afrika und den "Ewigen Kreislauf des Lebens"
CD-Rom , 2006 061054

Die CD-ROM bietet Lehrkräften eine Fülle von Aktionsvorschlägen und Informationsmaterial rund um das Thema Afrika. Mit Hilfe von Arbeitsblättern und Projektvorschlägen kann die Lehrkraft Schülern der Sekundarstufe I und II die Möglichkeit bieten, Afrika unvoreingenommen neu zu entdecken. Die Aufmachung orientiert sich dabei an dem Musical "Der König der Löwen", wobei Kenntnisse über das Musical aber zum Verstehen der Arbeitsvorschläge nicht notwendig sind. Gelungen ist das sehr übersichtliche Menü und die logische Aufteilung in verschiedene Module, wie "Lebenswelten in Afrika" oder "Zusammenleben in afrikanischen Gemeinschaften". Mit diesem von mehreren Einrichtungen gemeinsam gestarteten Projekt kann der Versuch, jungen Menschen ein anderes Bild von Afrika zu vermitteln, durchaus glücken.
 
Honig im Kopf
DVD 139', 2014 062687

Besorgt verfolgt die Familie von Niko mit, wie sein an Alzheimer erkrankter Papa Amandus mehr und mehr seine Erinnerung verliert. Einzig ein Venedigaufenthalt vor einigen Jahrzehnten, bei dem er seine Frau kennengelernt hatte, bleibt dem ehemaligen Tierarzt stets lebendig im Gedächtnis. Weil sie fürchtet, ihr Großvater könne ins Pflegeheim abgeschoben werden, büchst die elfjährige Tilda mit Amandus aus und macht sich auf den Weg nach Venedig. Die Eltern heften sich an ihre Fersen und erleben selbst ein Abenteuer. (nach Blickpunkt:Film) KFW
"Honig im Kopf" erzählt die Geschichte der ganz besonderen Liebe zwischen der elfjährigen Tilda (Emma Schweiger) und ihrem Großvater Amandus (Dieter Hallervorden). Das humorvolle, geschätzte Familienoberhaupt wird zunehmend vergesslich und kommt mit dem alltäglichen Leben im Hause seines Sohnes Niko (Til Schweiger) nicht mehr alleine klar. Obwohl es Niko das Herz bricht, muss er bald einsehen, dass für Amandus der Weg in ein Heim unausweichlich ist. Doch Tilda will sich auf keinen Fall damit abfinden. Kurzerhand entführt sie ihren Großvater auf eine chaotische und spannende Reise, um ihm seinen größten Wunsch zu erfüllen: noch einmal Venedig sehen!
Sequenzen: 01 Venedig, 02 nach Opas Regeln, 03 die Hecke, 04 Verständnis, 05 Alzheimer, 06 Pflegeheim, 07 Schlecht geträumt, 08 Eine Aufgabe, 09 Stadt der Liebe, 10 Kann ich Ihnen helfen? 11 Wer ist das denn? 12. Ich weiss, wer du bist
Format. 16:9, Sprache. Deutsch, Untertitel: Englisch (Untertitel), Deutsch (Untertitel f. Hörgeschädigte), Deutsch (Audiodeskription für Sehgeschädigte)
Specials: Audiokommentar von Til Schweiger und Hilly Martinek, Teamfilm, Hinter den Kulissen, Outtakes, Musikvideos "Go Solo" von Tom Rosenthal & "I'll Caall thee Hamlet" von Woods of Birnam, Trailer
 
Tatorte der Reformation, Die
DVD 8x15', 2017 062688

Eine Welt im Umbruch: die Zeit der Reformation. Doch an welchen geschichtsträchtigen Orten hat sich was ereignet? In der achtteiligen Dokumentation begibt sich Julian Sengelmann auf eine Reise in die Vergangenheit und besucht die Tatorte der Reformation.
Die Dokumentation startet auf der Wartburg bei Eisenach. Wessen Überreste wurden an der Sankt Lambertikirche in Münster zur Schau gestellt? Warum endete Jan Hus auf dem Scheiterhaufen? Musste Martin Luther nach einem Duell ins Kloster fliehen? Wie konnte aus dem einstigen Flüchtling Calvin später ein Glaubenstyrann werden?
Die Reformationsgeschichte ist reich an dramatischen, brutalen und mysteriösen Ereignissen. Julian Sengelmann, Schauspieler und Theologe, begibt sich in Deutschland und der Schweiz auf Spurensuche. Bei seinen Recherchen trifft er originelle Gesprächspartner und scheut auch vor Selbstversuchen auf dem Fechtboden oder im Sattel nicht zurück. Er beschreibt die Täter und ihre Motive, sortiert Mythen und Fakten und schlägt immer wieder den Bogen zur Gegenwart.
8 Filmfolgen á 15'
Folge 1: Entführt auf die Wartburg: 1521: Martin Luther ist vom Kaiser als Ketzer verurteilt worden. Er gilt als vogelfrei …
Folge 2: Verdächtigt in Erfurt: Der junge Martin Luther steckt in einer Lebenskrise: Soll er sein Studium abbrechen, soll er heiraten?
Folge 3: Angeklagt zu Worms: April 1521: Martin Luther ist vor den Reichstag zu Worms geladen, um dem Kaiser Rede und Antwort zu stehen.
Folge 4: Ausgehungert in Münster: Münster, 1535: Drei Eisenkörbe hängen in 75 Meter Höhe am Turm der Sankt Lambertikirche. Hier wurden drei Tote öffentlich zur Schau gestellt …
Folge 5: Gefangen in Köln: Diese Geschichte beginnt im Jahre 1527 im Kölner Dom. Peter Fliesteden, ein evangelischer Reformator, zeigt seine Abscheu über die alte Liturgie …
Folge 6: Verbrannt in Konstanz: Konstanz, 1414: Die Stadt wird zum Schauplatz eines gemeinen Verrats. Hier treffen sich Vertreter dreier Päpste, ein König und viele Reformer zu einem Konzil …
Folge 7: Erschlagen bei Zürich: Am 11. Oktober 1531 wird der Reformator Ulrich Zwingli ermordet. Er stirbt als Ketzer …
Folge 8: Verfolgt in Genf: Vor 500 Jahren ist ein junger Mann auf der Flucht. Er wird vom französischen König wegen seines Glaubens verfolgt: Johannes Calvin ma-fi
 
Timo lernt Nein sagen
Kamishibai 12, 140195

Zuhause kann Timo ganz leicht "Nein!" sagen. Aber bei seinen Freunden im Kindergarten geht das einfach nicht. Als Isabel neu in seine Gruppe kommt, staunt er nicht schlecht: Das kleine Mädchen nimmt es mit dem allerstärksten Rowdy auf und traut sich sogar, freundlich, aber bestimmt "Nein" zu sagen. Gemeinsam mit Isabel übt er jetzt das Neinsagen. Und als ein fremder Mann ihn auffordert, ihm zu folgen, ruft er entschlossen: „Nein! Ich gehe nicht mit dir!“ DIN-A3-großes Bildkartenset mit einer Bilderbuchgeschichte zum Thema "Selbstbewusstsein", "Kindeswohl" und "Prävention". DBM
 
Katholisch für Anfänger 32 - 37
DVD 27', 2016 062686

Auch die neuen Folgen der Erfolgsserie "Katholisch für Anfänger" bringen es auf den Punkt. Mit einfachen Worten, klaren Bildern und viel Humor werden zentrale Begriffe des katholischen Glaubens dargestellt. Auf dieser DVD finden Sie die Folgen 32-37: 32: Bischofswahl 4'; 33: Synode 5'; 34: Jesus Christus 8'; 35: Erstkommunion 3'; 36: Orden 4'; 37: Fastenzeit 3'; Nähere Informationen siehe Beilage
Format: 16:9, DVD-ROM: Materialien im Browser abrufbar, Begleitheft im PDF-Format


siehe auch 062587 Katholisch für Anfänger 1-10, 062588 Katholisch für Anfänger 11-20 und 062589 Katholisch für Anfänger 21-31 im Verleih.
 
Trarira, der Sommer, der ist da!
Eine Klanggeschichte mit Audio-CD
Kamishibai 14, 140197

O je, die Sommerfee hat verschlafen. "Sommer, Sommer, schnell beeile dich, du musst los!", ruft der Frühlingself und rüttelt die Langschläferin unsanft wach. Noch ganz verschlafen, zieht die Sommerfee aus dem Jahreszeitenhäuschen aus, um es endlich richtig Sommer werden zu lassen. Denn die Kinder auf der Erde wollen, dass es warm wird und dass sie in kurzen Hosen und in T-Shirts draußen spielen können. Aber vor lauter Eile fliegt die Sommerfee durch eine dichte Wolke und verheddert sich in der Schnur eines Luftballons. Wird sie es noch rechtzeitig schaffen, den Kindern einen schönen, warmen Sommer zu bescheren? Die liebenswerte Geschichte vervollständigt den Jahreszeitenreigen für das musikalische Erzähltheater. Nach Belieben wird die Geschichte mit Sommerliedern und passenden Geräuschen und Klängen begleitet. DIN-A3-große Bildkarten für Ihr Kamishibai, inkl. Textvorlage, Noten und Audio-CD.
 
Unsere Geschichte erzählen - unseren Glauben leben; Telling our story living our faith
Frauen in der Kirche weltweit - Women in the churches worldwide
DVD 36', 062685

Sechs Frauen aus verschiedenen Weltregionen erzählen von den prägenden Erfahrungen ihres Lebens. Sie sprechen über ihren Glauben, Überwindung von Gewalt und Heilung, über Gerechtigkeit und Frieden. Wasser als Quelle des Lebens in physischen und spirituellen Bedeutung verbindet die Zeugnisse der Frauen.
Format: 4:3, Auf der einen DVD Seite in PAL auf der Anderen auf NTSC abspielbar. Sprache: Englisch, Untertitel wahlweise: Keine, Englisch, Deutsch, Französisch oder Spanisch. Diese können jeweils im Hauptmenü mit anklicken der Sprachen im folgender Seite rechts unten ausgewählt werden.
Kapitel: 1.Telling our story Living our faith, 2.water, 3.faith, 4.hope, 5.combating racism - -a question of faith, 6.Living in a comunity oft he different, 7.life overcomes death, 8.Telling our story Living our faith, women in the churches wordwide
 
"2017 UND WIR?"
Film zum Ökumenetag 2014
DVD 78', 2014 062684

Gedanken aus den Kirchen der Ökumene auf dem Weg zum Gedenktag der Reformation im Jahr 2017.
Es kommen u.a. Vertreter der Kirchen der Ökumene zu Wort.


Auch in 4 Kapitel abspielbar:
Was bedeutet Reformation in Ihrer Kirche heute? 17'
Was verdankt Ihre Kirche der Reformation? 20'
Welche Wirkungen in der Reformation sind für Ihre Kirche schmerzhaft? 20'
Was schätzen Sie an anderen Kirchen, was Sie gerne auch für Ihre Kirche übernehmen wollen? 21'
 
Im Strahl der Sonne
Ein Jahr in Nordkorea
DVD 90', 2015 062683

Die 8-jährige Zin-mi lebt mit ihren Eltern in Pjöngjang in Verhältnissen wie aus einem nordkoreanischen Bilderbuch. Regisseur Vitaly Mansky durfte sie ein Jahr lang mit der Kamera begleiten, streng bewacht von Aufpassern des Regimes. Sein Film blickt hinter die Fassade einer allgegenwärtigen staatlichen Inszenierung.
Nordkorea ist das schönste Land der Welt! Das hört die 8-Jährige Zin-mi aus Pjöngjang jeden Tag – von ihren Eltern, in der Schule und über Lautsprecher auf den weiten Plätzen der Stadt. Natürlich glaubt sie es. Aus Überzeugung huldigt sie dem "großen Führer" Kim Jong-un und bereitet sich auf ihre feierliche Aufnahme bei den Jungpionieren vor, mit der sie zum vollwertigen Mitglied des sozialistischen Staates wird.
Der russisch-ukrainische Regisseur Vitaly Mansky hat Zin-mi ein Jahr lang begleitet. Er erhielt dafür zwar eine offizielle Drehgenehmigung, stand aber unter permanenter Kontrolle des Regimes. Das gab ein genaues Skript für den "Dokumentarfilm" vor, suchte Drehorte und Interviewpartner aus und postierte Aufpasser am Set, die die Szenen dirigierten.
Der Staat wollte Propaganda: ein vorbildhaftes Kind in einem musterhaften Umfeld. Doch Mansky ließ die Kamera auch während der sorgsamen Einrichtung der Einstellungen laufen. So dokumentiert der Film in Wirklichkeit eine allgegenwärtige Inszenierung, gewährt aber auch faszinierende Einblicke vom öffentlichen Leben in Nordkorea. bpb
Format: 16:9, Sprache: Deutsch, Koreanisch; Untertitel: Deutsch, Ton: Stereo
 
Tatortreiniger: Anbieterwechsel
DVD 30', 2015 062682

Tatortreiniger Schotty putzt in einer Vermittlungsagentur für religiöse Angelegenheiten. Was soll das denn sein - ein Maklerbüro, das religiöse Events und Erfahrungen vermittelt? Sowas gibt's? Ja, sowas gibt's. Schotty erzählt, wie er sich das Paradies vorstellt. Und er stellt im Zuge der Diskussion mit der Agentur-Inhaberin Berechnungen über ein Leben nach dem Tod an. Letztlich hat er sogar ein Erleuchtungserlebnis - und eilt zu seiner alten Liebe Merle. Köstliche Satire mit hohem Erkenntniswert. kfw
Format: 16:9, Direkter Zugriff auf 7 Kapitel: 1.ASTRUM - ein Geschäftsmodell, 2.Was geht gut?, 3.Angebote, 4.Senf und Religion, 5.Das Merle-Paradies, 6.Merele, 7. Merle, Konrad, Uwe; DVD-ROM: Diverse Arbeitsmaterialien in WORD bzw. PDF-Format, im Browser ansehbar.
 
Katholisch für Anfänger 32-37
Online-didaktisches Video ges. 27 Minuten, 2016 5564488

Auch die neuen Folgen der Erfolgsserie "Katholisch für Anfänger" bringen es auf den Punkt. Mit einfachen Worten, klaren Bildern und viel Humor werden zentrale Begriffe des katholischen Glaubens dargestellt. Auf dieser DVD finden Sie die Folgen 32-37:
32: Bischofswahl (4 Min.)
33: Synode (5 Min.)
34: Jesus Christus (8 Min.)
35: Erstkommunion (3 Min.)
36: Orden (4 Min.)
37: Fastenzeit (3 Min.)
 
Gottes Häuser
Online-didaktisches Video 24 Min. didaktische DVD, 2016 5511207

Ob in Synagoge, Kirche oder Moschee - in Gottes Häusern kommen Menschen zusammen, um miteinander zu beten, zu feiern, dem Heiligen nahe zu sein. Heute besuchen aber auch Menschen Sakralräume aus nicht-religiösen Gründen. Parallelen in den liturgischen Praktiken und Riten der monotheistischen Religionen führen dazu, dass manche Funktions- und Ausstattungselemente in den Sakralräumen sowohl des Judentums als auch der Christen und Muslime zu finden sind. In anderen Bereichen führen jeweils eigene Traditionen und religiöse Vorschriften zu Unterschieden. In dieser Produktion werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Synagoge, Kirche und Moschee einander gegenübergestellt. Zu Gast in einem anderen Gotteshaus zu sein, kann - über die Gemeinsamkeiten - helfen, Zugang zu einer anderen Religion
zu finden. Das 'Eigene' kann über das jeweils 'Andere' neu erfahrbar werden.
 
Gottes Häuser
DVD 24', 2016 062681

Ob in Synagoge, Kirche oder Moschee - in Gottes Häusern kommen Menschen zusammen, um miteinander zu beten, zu feiern, dem Heiligen nahe zu sein. Heute besuchen aber auch Menschen Sakralräume aus nicht-religiösen Gründen. Parallelen in den liturgischen Praktiken und Riten der monotheistischen Religionen führen dazu, dass manche Funktions- und Ausstattungselemente in den Sakralräumen sowohl des Judentums als auch der Christen und Muslime zu finden sind. In anderen Bereichen führen jeweils eigene Traditionen und religiöse Vorschriften zu Unterschieden. In dieser Produktion werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Synagoge, Kirche und Moschee einander gegenübergestellt. Zu Gast in einem anderen Gotteshaus zu sein, kann - über die Gemeinsamkeiten - helfen, Zugang zu einer anderen Religion zu finden. Das 'Eigene' kann über das jeweils 'Andere' neu erfahrbar werden. fwu
Film: 24', Sequenzen: Freitagsgebet in der Moschee 7', Zu Gast in einer katholischen Kirche 6', Ein Besuch in der Synagoge 7'; Bilder: Synagoge (6), Kirche (6), Moschee (6);
DVD-ROM: Arbeitsmaterialien
 
Ich träume auf Deutsch
Wie Integration gelingen kann
DVD 45', 2016 062890

Der Film "Ich träume auf Deutsch" begibt sich auf Spurensuche nach Wien, Tirol und Schweden und untersucht Fälle von gelungener und weniger gelungener Integration - und welche Gründe dafür ausschlaggebend sind. Für Flüchtlinge ist gerade Bildung ein schwer zu erlangendes Gut. Da gesetzlich keine Deutschkurs-Verpflichtung für Asylwerber besteht, ist unter anderem die Zivilgesellschaft gefordert, jungen Menschen Deutschkurse anzubieten. Nicht weniger prekär ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt: Der Migrationsforscher August Gächter stellt fest, dass von den Flüchtlingen, die zwischen 2009 und 2014 nach Österreich gekommen sind, nur zwölf Prozent erwerbstätig sind. Fünf bis zehn Jahre dauert es, bis Zugewanderte durchschnittlich in Beschäftigung kommen. "Ich träume auf Deutsch" zeigt aber auch Fälle gelungener Integration: etwa Damir Hamidovic, der als obdachloser Bosnien-Flüchtling 1992 nach Klosterneuburg gekommen ist und dort schließlich zur Basketball-Legende wurde.
Eine Schlüsselrolle kommt dabei in Österreich den islamischen Religionspädagogen zu. Letztlich baut aber das Prinzip Integration auf den Errungenschaften der Menschenrechte auf: die Würde des Menschen, freie Meinung und Religionsausübung, demokratische säkulare Rechtstaatlichkeit, die Gleichstellung aller Menschen. Nur wer diese Grundwerte akzeptiert, aufseiten der Zuwanderer wie auch der Aufnahmegesellschaft, kann Integration erst möglich machen. ORF Kreuz & Quer vom 13.9.2016
 
In den Fängen einer Sekte - Die Simpsons
The simpsons
DVD 23', 1998/2016 062680

Ganz Springfield ist im Sektenwahn und auch Homer wird von den "Fortschrittariern" bekehrt. Marge ist alles andere als begeistert und versucht mit Hilfe des Reverend Lovejoy und Hausmeister Willie dagegen zu halten. (Deutsche Erstausstrahlung 23.10.1998)
Sprache: eine Deutsche und eine Englische Version anwählbar.
DVD-ROM: Arbeitsmaterialien, Vorwort des Arbeitskreis der katholischen WeltanschauungsreferentInnen Österreichs
www.weltanschauungsfragen.at
 
Mutter Teresa / Sampler
1. Die Mystik einer Heiligen; 2. Spuren in der Heimatstadt Skopje; 3. Wegbegleiter aus Österreich erinnern sich.
DVD 20', 2016 062889

1. Mutter Teresa: "Die Mystik einer Heiligen"
Mutter Teresa von Kalkutta, die 19 Jahre nach ihrem Tod - in Rom heiliggesprochen wurde, hat ihren Einsatz nicht in erster Linie als medizinische oder soziale Hilfe verstanden, sondern als religiöses Handeln. Sie verstand sich nicht als Kämpferin um politische Gerechtigkeit. Ihr ging es vielmehr um den konkreten Menschen in seinen Nöten. In ihrem Denken und Tun stand Jesus Christus im Zentrum. Sie wollte nicht nur den körperlichen Hunger stillen, sondern vor allem den geistlichen, den Hunger nach Gott. Dabei blieb Mutter Teresa auch eine Suchende, die, wie sich nach ihrem Tod herausstellte, in ihrem geistlichen Weg Dunkelheit und Gottesferne zu ertragen hatte.
2. Mutter Teresa: "Spuren in der Heimatstadt Skopje"
Die Heiligsprechung von Mutter Teresa ist in ihrer Heimatstadt Skopje ein großes Ereignis. In der heutigen Hauptstadt der Republik Mazedonien, die damals zum Osmanischen Reich gehörte, wurde Mutter Teresa 1910 als jüngste Tochter einer albanisch-katholischen Familie geboren. Ihr Name damals: Gonxha Agnes Bojaxhiu. Schon 1928 wurde sie Ordensfrau und reiste nach Indien, wo sie zuerst fast 20 Jahre lang als Lehrerin, später als Direktorin tätig war, bevor sie ihr bedeutendes Hilfswerk aufbaute. Um 1950 gründete sie den Frauenorden "Missionarinnen der Nächstenliebe". 1979 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ihre Heimatstadt Skopje hat ihr ein kleines Museum eingerichtet, das "Mutter-Teresa-Haus". Dort wird deutlich, dass einige Erfahrungen der frühen Jahre für ihr ganzes Leben bedeutsam blieben.
3. Mutter Teresa: "Wegbegleiter aus Österreich erinnern sich"
Insgesamt fünfmal ist Anjezë Gonxha Bojaxhiu - so der bürgerliche Namen der Gründerin der "Missionarinnen der Nächstenliebe" - besser bekannt als Mutter Teresa, in Österreich gewesen. Das war in den 1980er-Jahren als Katholiken - von ihrem Charisma fasziniert - die durch ihre Niederlassungen für Kranke, Arme und Sterbende in Indien berühmt gewordene Ordensfrau einluden. Mit dabei war damals der heutige Nationaldirektor von "missio", der österreichischen Abteilung der Päpstlichen Missionswerke, Leo Maasburg. Er war viele Jahre lang Reisebegleiter, Beichtvater und Übersetzer von Mutter Teresa. Über diese Zeit hat er auch ein Buch geschrieben. Verehrerin von Mutter Teresa ist auch Katharina Turnauer, Gründerin der wohltätigen Katharina Turnauer Privatstiftung. Als junge Frau hat sie in den 1980er-Jahren Mutter Teresa bei zwei Besuchen in Österreich betreut. Die "Orientierung" hat, anlässlich der Heiligsprechung von Mutter Teresa am 4. September 2016, mit Leo Maasburg und Katharina Turnauer über ihre Erinnerungen an die neue Heilige gesprochen.
ORF Orientierung vom 28.8 und 4.9.2016
 
Pater Georg Sporschill / Sampler
"Evangelium als Handbuch der Sozialarbeit" u. "Nicht nur Hilfe für Strassenkinder"
DVD 13', 2016 062888

Als "Handbuch der Sozialarbeit" (erster Film) bezeichnet Pater Georg Sporschill die Bibel und sieht in der Nächstenliebe eine "Provokation für ein politisches Programm". Im "Orientierung"-Interview spricht Georg Sporschill - wenige Tage vor seinem 70. Geburtstag - über seine Arbeit in Rumänien, die Vision eine gerechteren Gesellschaft und eine Spiritualität aus biblischen Wurzeln.
"Nicht nur Hilfe für Straßenkinder: Der Jesuit Georg Sporschill" (zweiter Film) Sein Name ist mit Hilfsprojekten für Straßenkinder in Rumänien fest verbunden: Pater Georg Sporschill. International bekannt wurde der Jesuit, als er in den frühen 1990er-Jahren in die Kanäle von Bukarest stieg, um Kinder und Jugendliche von dort wegzuholen und ihnen eine neue Heimat zu geben. Aber auch andere Projekte - in Moldawien und Bulgarien etwa - tragen seine Handschrift - und Einrichtungen in Österreich: ein Jugendhaus der Caritas in der Blindengasse in Wien-Josefstadt oder das Wiener Restaurant Inigo, das ehemaligen Häftlingen Jobs verschafft und damit einen Wiedereinstieg ins "normale Leben" ermöglichen will. Viele Menschen haben Pater Georg Sporschill, der am 26. Juli 70 Jahre alt wurde, unterstützt. Einige haben sich über Wochen oder Monate gemeinsam mit dem umtriebigen Jesuiten engagiert, andere haben seinen Weg über viele Jahre hinweg begleitet. Die "Orientierung" hat "Elijah", das aktuelle Projekt von Georg Sporschill in Rumänien besucht und Weggefährtinnen und Weggefährten um Erinnerungen aus den vergangenen Jahrzehnten gebeten.
ORF Orientierung vom 23.7.2016
 
Armenien / Sampler
1. 1700 Jahre Christentum: Armenien als christliches Kernland; 2. Der Opfer gedenken: Papst Franziskus besucht Armenien
DVD 12', 2016 062887

1. "1700 Jahre Christentum: Armenien als christliches Kernland"
Schon zu Beginn des vierten Jahrhunderts sei das Christentum in Armenien zur Staatsreligion erhoben worden, darauf verweisen armenische Christen mit Stolz. Und auch heute spielt die christliche Religion eine zentrale Rolle im Leben der Bevölkerung des Landes: Mehr als 90 Prozent der Menschen gehören der armenisch-apostolischen Kirche an, die sich auf die Apostel Taddhäus und Bartolomaios beruft, die das Christentum nach Armenien gebracht haben sollen. Besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die Stadt Etschmiadsin, wo sich der Sitz des "Katholikos Aller Armenier", also des geistlichen Oberhaupts der armenisch-apostolischen Kirche befindet.
2. "Der Opfer gedenken: Papst Franziskus besucht Armenien"
Zu einer dreitägigen Reise nach Armenien bricht Papst Franziskus am Freitag (24.6.) auf. Das Gedenken am Völkermord-Mahnmal - am Samstag - wird dabei eine wichtige Rolle spielen, ebenso die Begegnung mit Nachfahren von verfolgten Armeniern, die um das Jahr 1915 durch den damaligen Papst Benedikt XV. Hilfe erfahren haben. Mit Verweis auf schwelende Konflikte z.B. mit dem Nachbarland Aserbaidschan will Papst Franziskus aber auch als "Bote des Friedens" nach Armenien kommen, um - wie es in einer Botschaft vor dem Beginn der Reise hieß - "Schritte auf dem Pfad der Versöhnung zu begleiten." In dieser Botschaft erinnerte Franziskus darüber hinaus an den Besuch des armenisch-apostolischen Katholikos Karekin II. vergangenes Jahr in Rom anlässlich des Gedenkens an die Massaker vor einhundert Jahren. Jetzt komme er nach Armenien, um "unsere Kirchengemeinschaft zu kräftigen (?.) und uns von der Hoffnung beseelen zu lassen"
ORF Orientierung v. 26.6.2016
 
Für ein befreites Leben
Der Steyler Missionar Franz Helm
DVD 9', 2016 062886

Wieder zurück in Österreich stand Franz Helm - heute Mitte 50 - selbst an der Schwelle zum Tod: Eine schwere krebsähnliche Erkrankung mündete - aufgrund einer Strahlenhepatitis - in eine Lebertransplantation. Mutiger sei er durch diesen lebensnotwendigen Eingriff geworden, sagt Helm. Und: entschlossener seinen Weg fortzuführen. In Südamerika kann er nicht mehr arbeiten, doch auch hier in Österreich gibt es als Kirche genug zu tun, ist der Steyler Missionar überzeugt. Kirche, so der Ordensmann, müsse sich immer auf Seiten derer stellen, deren Menschenwürde bedroht ist, denn: "Warum ist Jesus am Kreuz gestorben? Weil er solidarisch war mit den Menschen am Rand. Weil er sie in ihrer Würde gestärkt hat. Der Steyler Missionar Franz Helm hat viele Jahre in Südamerika gearbeitet
Weil er gesagt hat: "Selig die Armen, ihnen gehört das Himmelreich!" Und das ist eine religiöse Botschaft, aber auch eine hochpolitische Botschaft, die die Herrschaftsverhältnisse, wie sie in der Welt sind, auf Kosten der Armen und Ausgegrenzten voll kritisiert und versucht zu verändern.", sagt Franz Helm. Vor sieben Jahren hat der Steyler Missionar die so genannte "Romaria" - eine Wallfahrt, die am Stadtrand von Wien rund 24 Kilometer von Flüchtlingsheim zu Flüchtlingsheim führt, ins Leben gerufen. Inspiriert ist die Wallfahrt von den Landlosenwallfahrten in Brasilien, bei denen Spiritualität und politischer Einsatz gegen Unterdrückung und Ausbeutung verbunden wird. Kürzlich hat wieder eine "Romaria" stattgefunden. Für Franz Helm, der seit Oktober vergangenen Jahres Generalsekretär der Superiorenkonferenz der Männerorden in Österreich ist, verbindet sich mit dieser Wallfahrt der Pfingstgedanke: Steht auf, macht euch auf den Weg, verkündet Befreiung! ORF Feierabend v. 15.5.2016, Peter Beringer, Barbara Krenn
 
Frauen in der Kirche / Sampler
1. Frauen als Diakone? Papst will Weiheamt prüfen lassen; 2. Ein bisserl Fromm ...Ordensfrauen zwischen Vielfalt und Verzicht
DVD 12', 2016 062885

1. "Frauen als Diakone? Papst will Weiheamt prüfen lassen"
Auch wenn man mittlerweile weiß, dass päpstliche "Spontan-Äußerungen" mit Vorsicht zu behandeln sind, so lässt doch aufhorchen, was Papst Franziskus vor rund 900 versammelten Ordensfrauen kundgetan hat: Ja, er wolle über die Zulassung von Frauen zum Diakonenamt nachdenken lassen. Das möge in den kommenden Monaten eine eigene Kommission in seinem Auftrag tun. Ob das nun Wege zu einer Weihe von katholischen Frauen zu Diakoninnen ebnen könnte? Prominente Fürsprecher wie etwa Kardinal Walter Kaspar und Kardinal Karl Lehmann hat das Anliegen jedenfalls schon seit längerer Zeit. Nun wird wohl in den Reihen der katholischen Kirche noch breiter darüber diskutiert werden.
2. "Ein bisserl Fromm " Ordensfrauen zwischen Vielfalt und Verzicht
"Ein bisserl fromm waren wir auch", das ist der Titel eines neuen Buches, in dem die Theologin Monika Slouk zwölf österreichische Ordensfrauen porträtiert. Die "Orientierung" hat die jüngste und die älteste der Ordensfrauen, die in diesem Buch zu Wort kommen, besucht. Die 36-jährige Schwester Maria Immaculata Ebner lebt in der Abtei der Zisterzienserinnen in Mariastern in Vorarlberg. Die gelernte Krankenschwester arbeitet heute im Gästebetrieb und in der Schneiderei des Klosters. Die 81-jährige Don-Bosco-Schwester Johanna Montag ist im oberösterreichischen Vöcklabruck zu Hause und blickt auf mehr als vier Jahrzehnte Berufserfahrung im Bildungsbereich zurück. Österreichs Frauenorden - 105 von ihnen gibt es - erinnern dieser Tage auch an ein historisches Ereignis: Vor 50 Jahren wurde die "Vereinigung der Frauenorden Österreichs" gegründet.
ORF Orientierung v. 15.05.2016
 
Du sollst Vater und Mutter pflegen
DVD 32', 2016 062884

In Österreich leiden derzeit etwa 130.000 Menschen an einer Form von Demenz - Tendenz steigend. Expertinnen und Experten rechnen bis 2050 sogar mit einer Verdoppelung der Zahl: Vermutlich werden dann mehr als eine Viertelmillion Menschen an einer demenziellen Erkrankung leiden - mit allen komplexen Auswirkungen, die diese für die Betroffenen und ihre Umwelt hat.
Die Filmemacherin Ruth Deutschmann stellt Betroffene aus der Steiermark und Kärnten vor, die rund um die Uhr betreut werden müssen. Die meisten von ihnen wollen daheim, in ihren eigenen vier Wänden, leben. Somit ruht die Last der Betreuung auf den Schultern von Angehörigen, in der Regel auf denen von Frauen.
Mit wenigen Ausnahmen sind es die Ehefrauen oder Töchter, die als pflegende Angehörige - neben ihrem Beruf, der Kindererziehung, dem Haushalt - die häusliche Betreuung von Menschen mit Desorientierung übernehmen - und dabei oft an ihre Belastungsgrenzen stoßen.
Nicht selten haben sie über kurz oder lang mit schweren Erschöpfungszuständen zu kämpfen und fühlen sich im Alltag aufgerieben zwischen der Verpflichtung, die sie übernommen haben, und den eigenen Bedürfnissen.
Es bleiben oft nicht nur die eigenen Wünsche und Sehnsüchte auf der Strecke, in vielen Fällen brechen Partnerschaften und Familien deswegen auseinander. Dazu kommt, dass Demenz und Verwirrtheit in unserer Gesellschaft heute noch ein Tabuthema sind und sich nicht nur Betroffene stigmatisiert fühlen, sondern auch deren Angehörige.
Kreuz & Quer ORF 21.04.2015
 
Digitale Nebenwirkungen
Wenn Computer für uns denken
DVD 44', 2015 062883

Computer, Smartphones und Tablets erleichtern unser Leben enorm - allerdings könnte deren Einsatz auch größeren Einfluss auf unsere Gehirnfunktionen haben als viele wahrhaben wollen.
Jugendliche nutzen Bildschirmmedien bis zu siebeneinhalb Stunden pro Tag. Geschätzte 70% Prozent der Fahrgäste in einer U-Bahn tippen oder telefonieren lautstark. Kaffeehäuser und Restaurants werden immer öfter nach der Verfügbarkeit eines WLAN gewählt. Selbst im Urlaub sind Beachbars und Appartements mit kostenloser Internetanbindung klar im Vorteil.
Einige Wissenschaftler warnen davor, dass zu intensive Online-Nutzung zu einer Art "Digitaler Demenz" - mit Symptomen wie Gedächtnisproblemen sowie Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten - führen könnte. Sie zweifeln nicht an den negativen Folgen für unsere Gehirne, die sich nach Art ihrer Benutzung entwickeln. So bauen sie etwa im Alter rascher ab, weil wir uns wegen Google, Wiki oder Navi immer weniger merken müssen.
In der Dokumentation von Peppo Wagner kommen Internetkritiker und Experten aus Europa, den USA und Asien zu Wort. Kultur Montag ORF 2015
 
Leben vergeht schnell genug, Das
Entschleunigung und Ruhestand
DVD 45', 2015 062882

Steckt man mitten im Berufsleben, klagt man nur allzu oft über das Hamsterrad, in dem man läuft und läuft und läuft. Ab dem Tag der Pensionierung steht dieses plötzlich still.
Die größte Herausforderung besteht darin, sich selbst eine zufriedenstellende Struktur zu geben und jenseits des Jobs Sinn im Leben zu finden. Glaubt man Experten, dann laufen rund ein Viertel der Österreicherinnen und Österreicher Gefahr, einen Pensionsschock zu erleiden.
Besonders betroffen sind Männer, Menschen, die in Jobs mit hohem Sozialprestige tätig waren, und Personen, die ihren Job sehr gerne ausüben, den Großteil ihrer Sozialkontakte aus ihrem Arbeitsumfeld beziehen und andere Interessen zugunsten ihres Berufs zurückgestellt haben.
Sie sind gefährdet, in ein sogenanntes "schwarzes Loch" zu fallen, mit ihrer Zeit nichts mehr anzufangen zu wissen und depressiv zu werden. Was passiert in den Köpfen derer, die gestern noch die Fäden in der Hand hielten, große Geschäftsabschlüsse entschieden und interessante Positionen zu vergeben hatten?
Wie bereiten sich Menschen auf ihre "Entschleunigung" vor? Wo finden sie Sinn im Leben? Wie gestalten sie ihre Lebensphase nach der Erwerbsarbeit? Und: Wie bereitet man sich gut auf die Phase des "Ruhestandes" vor? ORF Kreuz & QUer v. 28.7.2015
 
Todsünden - ein Menü in sieben Gängen
DVD 52', 2013 062881

Wie schmeckt eine Todsünde? Zum Beispiel der Neid? Oder die Wollust? Oder der Zorn? Haubenkoch Walter Eselböck gibt namhaften Gästen - unter ihnen Ursula Strauss, Andreas Vitasek, Martina und Karl Hohenlohe - kulinarische Antworten.
Im burgenländischen Taubenkobel wird ein siebengängiges Menü serviert - pro Todsünde eine Köstlichkeit. Bedenkliche Charakterzüge wie Geiz, Trägheit und Hochmut kommen im wahrsten Sinn des Wortes auf den Tisch und werden Gegenstand einer genussvollen Auseinandersetzung, eingebettet in eine Art Völlerei auf höchstem Niveau - womit alle Todsünden beim Namen genannt wären.
In der "kreuz und quer"-Doku "Todsünden" von Michael Cencig mutet Walter Eselböck seinen Gästen eine breite Variation von kulinarischen Interpretationen der sieben Todsünden zu - vom gefüllten Schnittlauch für den Geiz bis zur "erwürgten Bluttaube" für den Zorn.
 
Macht und Ohnmacht
Die katholische Kirche in der Zweiten Republik
DVD 41', 2016 062880

Noch vor wenigen Jahrzehnten war die katholische Kirche die einflussreichste Institution in Österreich. Seither haben sich jedoch ihr Verhältnis zur Politik und ihr Stellenwert in der Gesellschaft dramatisch geändert. Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Weges von der breiten Volkskirche in den 50er Jahren bis zu den heutigen Herausforderungen als Mitbewerberin im spirituellen Supermarkt der Multioptionsgesellschaft, sowie der drohenden Endsolidarisierung unter dem Druck der aktuellen Flüchtlingssituation. Zeitzeugen dieser Veränderungen sind: Helmut Krätzl, Weihbischof und langjähriger, enger Mitarbeiter Kardinal Königs, Erhard Busek, vor seiner Karriere als Politiker Mitarbeiter der Katholischen Aktion, Trautl Brandstaller, Historikerin und Journalistin, Mittlerin zwischen Kirche und Sozial-demokratie, Adolf Holl, Ex-Priester, Ex-enfantterrible, Religionswissenschaftler, Regina Polak, Pastoraltheologin, mit den Wechselwirkungen zwischen Kirche und Gesellschaft bestens vertraut. Themen Montag ORF III v. 28.3.2016
 
JesusArt
Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2017
CD-Rom 7 Bilder + Eröffnung und Schlußgebet, 2016 061053

Ziemlich unruhige Zeiten. Wahljahr, Menschen ohne Zuhause und noch mehr Menschen ohne Aussicht auf Rettung, verunsicherte Hilfebereitschaft, umherziehende Populisten, Aleppo, Terrorgefahr, ein Europa ohne Idee von sich selbst und noch viel mehr wäre zu nennen.
Mitten hinein gibt es in jedem Jahr neu die Chance, mit dem Ökumenischen Kreuzweg der Jugend und seinen Materialien und Medien von dieser Welt und vom Leben zu reden und davon, was den Kern unseres Glaubens an Jesus Christus ausmacht. Kreuzweg ist, englisch gesprochen, Jesus Art; Kunst, die von Jesus und dem Weg mit Gott erzählt. Der Weg Jesu mit dem Kreuz steht für: revolutionär, radikal, prophetisch. Das gilt auch heute, gerade mitten in diesen Zeiten.
Jesu Art endet nicht mit dem Kreuz. Er fordert auch uns auf, revolutionär und radikal zu sein: Diese Zeiten, diese Wunden, die Kreuzwegsituationen unserer Welt sind nicht das Ende; nicht in diesen und nicht für alle Zeiten. Sie müssen noch nicht einmal so bleiben. Er ermutigt uns dazu, prophetisch zu sein und Veränderung zu wollen. Er fordert uns auf, seiner Art zu folgen, um anders zu leben, anders zu hoffen, anders zu handeln.


Die CD-ROM beinhaltet verschiedene Mediendateien PDF, pps, ppsx, ppt, pptx - mit Ton; jpg; mp3
 
Koffer mit christlichen Kultgegenständen
evangelisch, katholisch, orthodox
Koffer-Weltreligionen , 2016/2017 065050

Evangelisch
Gegenstände: Abendmahlset (Kelch/Becher, Teller, Weinkanne; Wäsche), zwei Beffchen;
laminierte Bilder: Bibelspruch, Gottesdienstraum, Kanzel, Orgel;
Bücher: Bibel, Buch Evangelisch Standpunkte für christliches Leben, evangelisches Gesangbuch; Mappe: Evangelische Kirche A.u.H.B. in Österreich mit elf A4-Blättern;
Extra: Talar für Lektorin,


katholisch
Gegenstände: Altartuch, 2 Fläschchen für Wasser und Wein, Hostienschale, Kelch, Kelchwäsche, 2 Kerzenleuchter, Kreuz, Ölgefäß, Rosenkranz, Schiffchen für Weihrauch mit Löffel, Weihwasserbecken ("Weihbrunn"), Weihrauchfass;
laminierte Bilder: Gottesdienstraum, Heiligenbild, Marienbild, Monstranz;
Bücher: Bibel, Gotteslob;


orthodox
Gegenstände: Brotschale (Diskos) und kreuzförmigem Bügel, heilige Lanze, heiliger Löffel, Ikone Jesus, Ikone Maria, Kelch, orthodoxes Kreuz, Stabkerzen, Tücher;
laminierte Bilder: Gottesdienstraum, Ikonostase (Grafik, Foto);
Wuuli mit einem Einlageblatt
EinPaar Baumwollhandschuhe
Die Kultgeräte bitte mit Bedacht behandeln und sorgfältig damit umgehen und achtsam sein beim Einräumen!
 
Koffer mit buddhistischen Kultgegenständen
Koffer-Weltreligionen , 2016/2017 065040

Gegenstände: Bodhibaumblatt, Buddhafigur mit Berührungssmudra, Lotusblüte, Räucherstäbchen, Lotusblüte
Mahayna - Kerze, Mokugio;
Theravada - Amulett (Medallion), Klangschale;
Vajrajana - Gebetsfahnen, Gebetsmühle, Glücksschal; ;
Laminierte Bilder: je ein Bild von den drei Tempeln am Fleischmarkt 16 in Wien;
Wuuli mit einer beidseitig farbig bedruckten Einlageblatt
EinPaar Baumwollhandschuhe
Die Kultgeräte bitte mit Bedacht behandeln und sorgfältig damit umgehen und achtsam sein beim Einräumen!
Broschüren: Buddhismus in Österreich - Setz dich hin und halt den Mund, Lass die Dinge geschehen, Meine Selbstverantwortung wieder übernehmen, Mach den Geist frei, Das Mitgefühl für alle Lebewesen hat mich überzeugt, Wo Buddhismus ist, ist auch ein Weg, Die Religionsstunden vergehen im Flug, Buki (Kinderzeitschrift);
Folder: A Buddhist voice in Europe, Buddhistischer Friedhof, Buddhistische Jugend, Buddhistischer Religionsunterricht, Österreichische Buddhistische Gesellschaft;
Audio CD's: Mögen alle Wesen glücklich sein . . , Singen mit Ursula;
EinPaar Baumwollhandschuhe
Die Kultgeräte bitte mit Bedacht behandeln und sorgfältig damit umgehen und achtsam sein beim Einräumen!
 
Orientierung ORF v. 25.09.2016: Der umstrittene letzte Wille
Sterbehilfe für 17-jährige in Belgien
Online-Video 5 Min., 2016 4990231

Sie war erst 17 Jahre alt und hatte keine Hoffnung, jemals wieder gesund zu werden: Eine junge Belgierin ist vor einigen Tagen "auf eigenen Wunsch" im Kreis seiner Eltern aus dem Leben geschieden. Zum ersten Mal wurde damit in Belgien bei einer Minderjährigen Sterbehilfe geleistet. Das entsprechende - in der EU einmalige - Gesetz ist bereits seit 2014 in Kraft. Während sich die katholische Kirche in Belgien auffällig zurückhaltend verhält, ist deutliche Kritik aus dem Vatikan zu vernehmen. Aber auch andere Euthanasie-Gegner erheben vehemente Einwände gegen diese Praxis. Sie verweisen nicht zuletzt darauf, dass schwer kranke Kinder und Jugendliche nicht in der Lage wären, ihre Situation ausgewogen zu beurteilen. Sterbehilfe gilt in Belgien seit 2002 nicht mehr als Straftatbestand. Seitdem wird das sensible Thema kontroversiell diskutiert, zumal nicht nur körperlich unheilbar Kranke, sondern auch Menschen, die an seelischen Traumata oder psychischen Erkrankungen leiden, um ärztlich begleitete Sterbehilfe bitten dürfen. Allein im vergangenen Jahr sind in Belgien mehr als 2000 Menschen - auf eigenen Wunsch, unter ärztlicher Aufsicht - aus dem Leben geschieden.
 
Orientierung ORF v. 15.05.2016: Frauen in der Kirche / Sampler
1. Frauen als Diakone? Papst will Weiheamt prüfen lassen; 2. Ein bisserl Fromm ...Ordensfrauen zwischen Vielfalt und Verzicht
Online-Video ges. 12 Min., 2016 4990232

1. "Frauen als Diakone? Papst will Weiheamt prüfen lassen"
Auch wenn man mittlerweile weiß, dass päpstliche "Spontan-Äußerungen" mit Vorsicht zu behandeln sind, so lässt doch aufhorchen, was Papst Franziskus vor rund 900 versammelten Ordensfrauen kundgetan hat: Ja, er wolle über die Zulassung von Frauen zum Diakonenamt nachdenken lassen. Das möge in den kommenden Monaten eine eigene Kommission in seinem Auftrag tun. Ob das nun Wege zu einer Weihe von katholischen Frauen zu Diakoninnen ebnen könnte? Prominente Fürsprecher wie etwa Kardinal Walter Kaspar und Kardinal Karl Lehmann hat das Anliegen jedenfalls schon seit längerer Zeit. Nun wird wohl in den Reihen der katholischen Kirche noch breiter darüber diskutiert werden.
2. "Ein bisserl Fromm …" Ordensfrauen zwischen Vielfalt und Verzicht
"Ein bisserl fromm waren wir auch", das ist der Titel eines neuen Buches, in dem die Theologin Monika Slouk zwölf österreichische Ordensfrauen porträtiert. Die "Orientierung" hat die jüngste und die älteste der Ordensfrauen, die in diesem Buch zu Wort kommen, besucht. Die 36-jährige Schwester Maria Immaculata Ebner lebt in der Abtei der Zisterzienserinnen in Mariastern in Vorarlberg. Die gelernte Krankenschwester arbeitet heute im Gästebetrieb und in der Schneiderei des Klosters. Die 81-jährige Don-Bosco-Schwester Johanna Montag ist im oberösterreichischen Vöcklabruck zu Hause und blickt auf mehr als vier Jahrzehnte Berufserfahrung im Bildungsbereich zurück. Österreichs Frauenorden - 105 von ihnen gibt es - erinnern dieser Tage auch an ein historisches Ereignis: Vor 50 Jahren wurde die "Vereinigung der Frauenorden Österreichs" gegründet.
 
Orientierung ORF v. 08.05.2016: Gefährliches Gold: Kinderarbeit in Ghana
Online-Video 9 Min., 2016 4990233

Minenarbeiter schuften als Tagelöhner und hoffen auf ihren Lohn, auf einen Euro pro Tag. Ghana, das Land in West-Afrika, war früher bekannt als Goldküste. Es gehört heute zu den wichtigsten zehn Gold-Export-Ländern der Erde. In zahlreichen Minen arbeiten auch Kinder und Jugendliche, oft ohne Bezahlung. Eine Zertifizierung von Gold zur Einhaltung von Mindeststandards lehnt der Staat ab. Der Goldboom hat in Ghana gravierende Folgen für Menschenrechte und Umwelt, sagt die österreichische Dreikönigsaktion, die die lokale Hilfsorganisation WACAM unterstützt. Weltweit sind mehr als 100 Millionen Menschen direkt oder indirekt vom kleingewerblichen Goldabbau abhängig, darauf macht die Kampagne "Fairtrade-Gold" aufmerksam. Ein Ziel ist es auch, die Lebenssituation der Goldminenarbeiter nachhaltig zu verbessern.
 
FeierAbend ORF v. 15.05.2016: Für ein befreites Leben
Der Steyler Missionar Franz Helm
Online-Video 9 Min., 2016 4990234

Wieder zurück in Österreich stand Franz Helm - heute Mitte 50 - selbst an der Schwelle zum Tod: Eine schwere krebsähnliche Erkrankung mündete - aufgrund einer Strahlenhepatitis - in eine Lebertransplantation. Mutiger sei er durch diesen lebensnotwendigen Eingriff geworden, sagt Helm. Und: entschlossener seinen Weg fortzuführen. In Südamerika kann er nicht mehr arbeiten, doch auch hier in Österreich gibt es als Kirche genug zu tun, ist der Steyler Missionar überzeugt. Kirche, so der Ordensmann, müsse sich immer auf Seiten derer stellen, deren Menschenwürde bedroht ist, denn: "Warum ist Jesus am Kreuz gestorben? Weil er solidarisch war mit den Menschen am Rand. Weil er sie in ihrer Würde gestärkt hat. Der Steyler Missionar Franz Helm hat viele Jahre in Südamerika gearbeitet
Weil er gesagt hat: "Selig die Armen, ihnen gehört das Himmelreich!" Und das ist eine religiöse Botschaft, aber auch eine hochpolitische Botschaft, die die Herrschaftsverhältnisse, wie sie in der Welt sind, auf Kosten der Armen und Ausgegrenzten voll kritisiert und versucht zu verändern.", sagt Franz Helm. Vor sieben Jahren hat der Steyler Missionar die so genannte "Romaria" - eine Wallfahrt, die am Stadtrand von Wien rund 24 Kilometer von Flüchtlingsheim zu Flüchtlingsheim führt, ins Leben gerufen. Inspiriert ist die Wallfahrt von den Landlosenwallfahrten in Brasilien, bei denen Spiritualität und politischer Einsatz gegen Unterdrückung und Ausbeutung verbunden wird. Kürzlich hat wieder eine "Romaria" stattgefunden. Für Franz Helm, der seit Oktober vergangenen Jahres Generalsekretär der Superiorenkonferenz der Männerorden in Österreich ist, verbindet sich mit dieser Wallfahrt der Pfingstgedanke: Steht auf, macht euch auf den Weg, verkündet Befreiung!
 
Orientierung ORF v. 11.09.2016: Stola und Lederjacke
Das Leben des Rockerpriesters Guy Gilbert
Online-Video 7 Min., 2016 4990230

Dicke Silberringe, selbst gedrehte Zigaretten und Lederjacke: Die Überraschung ist immer wieder groß, wenn sich der 80-jährige "Altrocker" Guy Gilbert als katholischer Priester zu erkennen gibt.Ein Moment, den er sichtlich genießt und dem er meist auch ein paar derbe Ausdrücke nachschiebt. Dabei spielt Guy Gilbert, der in seiner Heimat Frankreich weithin bekannt ist, mit seinem Image als wilder Rocker. Das nämlich hilft ihm bei seiner selbstgewählten Lebensaufgabe: Seit nun bald fünf Jahrzehnten versucht er mit Erfolg, Jugendliche und junge Erwachsene von der "schiefen Bahn" zu holen und zurück in ein Leben mit Zukunft zu führen. Eines seiner Projekte: ein Bauernhof in der Haute Provence, wo er mit einem Team aus Sozialarbeitern und Pädagogen junge Menschen aus Paris betreut.
 
Orientierung ORF v. 26.06.2016: Armenien / Sampler
1. 1700 Jahre Christentum: Armenien als christliches Kernland; 2. Der Opfer gedenken: Papst Franziskus besucht Armenien
Online-Video ges. 12 Min., 2016 4990229

1. "1700 Jahre Christentum: Armenien als christliches Kernland"
Schon zu Beginn des vierten Jahrhunderts sei das Christentum in Armenien zur Staatsreligion erhoben worden, darauf verweisen armenische Christen mit Stolz. Und auch heute spielt die christliche Religion eine zentrale Rolle im Leben der Bevölkerung des Landes: Mehr als 90 Prozent der Menschen gehören der armenisch-apostolischen Kirche an, die sich auf die Apostel Taddhäus und Bartolomaios beruft, die das Christentum nach Armenien gebracht haben sollen. Besondere Bedeutung hat in diesem Zusammenhang die Stadt Etschmiadsin, wo sich der Sitz des "Katholikos Aller Armenier", also des geistlichen Oberhaupts der armenisch-apostolischen Kirche befindet.
2. "Der Opfer gedenken: Papst Franziskus besucht Armenien"
Zu einer dreitägigen Reise nach Armenien bricht Papst Franziskus am Freitag (24.6.) auf. Das Gedenken am Völkermord-Mahnmal - am Samstag - wird dabei eine wichtige Rolle spielen, ebenso die Begegnung mit Nachfahren von verfolgten Armeniern, die um das Jahr 1915 durch den damaligen Papst Benedikt XV. Hilfe erfahren haben. Mit Verweis auf schwelende Konflikte z.B. mit dem Nachbarland Aserbaidschan will Papst Franziskus aber auch als "Bote des Friedens" nach Armenien kommen, um - wie es in einer Botschaft vor dem Beginn der Reise hieß - "Schritte auf dem Pfad der Versöhnung zu begleiten." In dieser Botschaft erinnerte Franziskus darüber hinaus an den Besuch des armenisch-apostolischen Katholikos Karekin II. vergangenes Jahr in Rom anlässlich des Gedenkens an die Massaker vor einhundert Jahren. Jetzt komme er nach Armenien, um "unsere Kirchengemeinschaft zu kräftigen (….) und uns von der Hoffnung beseelen zu lassen"
 
Orientierung ORF v. 28.08 u. 04.09.2016: Mutter Teresa / Sampler
1. Die Mystik einer Heiligen; 2. Spuren in der Heimatstadt Skopje; 3. Wegbegleiter aus Österreich erinnern sich.
Online-Video ges. 20 Min., 2016 4990228

1. Mutter Teresa: "Die Mystik einer Heiligen"
Mutter Teresa von Kalkutta, die 19 Jahre nach ihrem Tod - in Rom heiliggesprochen wurde, hat ihren Einsatz nicht in erster Linie als medizinische oder soziale Hilfe verstanden, sondern als religiöses Handeln. Sie verstand sich nicht als Kämpferin um politische Gerechtigkeit. Ihr ging es vielmehr um den konkreten Menschen in seinen Nöten. In ihrem Denken und Tun stand Jesus Christus im Zentrum. Sie wollte nicht nur den körperlichen Hunger stillen, sondern vor allem den geistlichen, den Hunger nach Gott. Dabei blieb Mutter Teresa auch eine Suchende, die, wie sich nach ihrem Tod herausstellte, in ihrem geistlichen Weg Dunkelheit und Gottesferne zu ertragen hatte.
2. Mutter Teresa: "Spuren in der Heimatstadt Skopje"
Die Heiligsprechung von Mutter Teresa ist in ihrer Heimatstadt Skopje ein großes Ereignis. In der heutigen Hauptstadt der Republik Mazedonien, die damals zum Osmanischen Reich gehörte, wurde Mutter Teresa 1910 als jüngste Tochter einer albanisch-katholischen Familie geboren. Ihr Name damals: Gonxha Agnes Bojaxhiu. Schon 1928 wurde sie Ordensfrau und reiste nach Indien, wo sie zuerst fast 20 Jahre lang als Lehrerin, später als Direktorin tätig war, bevor sie ihr bedeutendes Hilfswerk aufbaute. Um 1950 gründete sie den Frauenorden "Missionarinnen der Nächstenliebe". 1979 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Ihre Heimatstadt Skopje hat ihr ein kleines Museum eingerichtet, das "Mutter-Teresa-Haus". Dort wird deutlich, dass einige Erfahrungen der frühen Jahre für ihr ganzes Leben bedeutsam blieben.
3. Mutter Teresa: "Wegbegleiter aus Österreich erinnern sich"
Insgesamt fünfmal ist Anjezë Gonxha Bojaxhiu - so der bürgerliche Namen der Gründerin der "Missionarinnen der Nächstenliebe" - besser bekannt als Mutter Teresa, in Österreich gewesen. Das war in den 1980er-Jahren als Katholiken - von ihrem Charisma fasziniert - die durch ihre Niederlassungen für Kranke, Arme und Sterbende in Indien berühmt gewordene Ordensfrau einluden. Mit dabei war damals der heutige Nationaldirektor von "missio", der österreichischen Abteilung der Päpstlichen Missionswerke, Leo Maasburg. Er war viele Jahre lang Reisebegleiter, Beichtvater und Übersetzer von Mutter Teresa. Über diese Zeit hat er auch ein Buch geschrieben. Verehrerin von Mutter Teresa ist auch Katharina Turnauer, Gründerin der wohltätigen Katharina Turnauer Privatstiftung. Als junge Frau hat sie in den 1980er-Jahren Mutter Teresa bei zwei Besuchen in Österreich betreut. Die "Orientierung" hat, anlässlich der Heiligsprechung von Mutter Teresa am 4. September 2016, mit Leo Maasburg und Katharina Turnauer über ihre Erinnerungen an die neue Heilige gesprochen.
 
Orientierung ORF v. 23.07.2016: Pater Georg Sporschill / Sampler
Evangelium als Handbuch der Sozialarbeit u. Nicht nur Hilfe für Strassenkinder
Online-Video ges. 13 Min., 2016 4990227

Als "Handbuch der Sozialarbeit" (erster Film) bezeichnet Pater Georg Sporschill die Bibel und sieht in der Nächstenliebe eine "Provokation für ein politisches Programm". Im "Orientierung"-Interview spricht Georg Sporschill - wenige Tage vor seinem 70. Geburtstag - über seine Arbeit in Rumänien, die Vision eine gerechteren Gesellschaft und eine Spiritualität aus biblischen Wurzeln.
"Nicht nur Hilfe für Straßenkinder: Der Jesuit Georg Sporschill" (zweiter Film) Sein Name ist mit Hilfsprojekten für Straßenkinder in Rumänien fest verbunden: Pater Georg Sporschill. International bekannt wurde der Jesuit, als er in den frühen 1990er-Jahren in die Kanäle von Bukarest stieg, um Kinder und Jugendliche von dort wegzuholen und ihnen eine neue Heimat zu geben. Aber auch andere Projekte - in Moldawien und Bulgarien etwa - tragen seine Handschrift - und Einrichtungen in Österreich: ein Jugendhaus der Caritas in der Blindengasse in Wien-Josefstadt oder das Wiener Restaurant Inigo, das ehemaligen Häftlingen Jobs verschafft und damit einen Wiedereinstieg ins "normale Leben" ermöglichen will. Viele Menschen haben Pater Georg Sporschill, der am 26. Juli 70 Jahre alt wurde, unterstützt. Einige haben sich über Wochen oder Monate gemeinsam mit dem umtriebigen Jesuiten engagiert, andere haben seinen Weg über viele Jahre hinweg begleitet. Die "Orientierung" hat "Elijah", das aktuelle Projekt von Georg Sporschill in Rumänien besucht und Weggefährtinnen und Weggefährten um Erinnerungen aus den vergangenen Jahrzehnten gebeten.